War es nicht erst gefühlt gestern, dass wir unser Debüt in die Hundemessewelt in Ulm gegeben haben? Schon geht es weiter und zwar auf keiner kleineren Messe als der DogLive 2018 in Münster.


Wie immer kommt hier vor der eigentlichen Messe die lange Planungszeit, die gleich nach Ulm begann und dann vor Ort der Standaufbau. Dafür traf sich bereits einen Tag vor Messebeginn ein Aufbauteam. Schon hier hatten wir viel Spaß. Und bei einem gemeinsamen Abendessen stärkten wir uns für den kommenden Tag.

 


Foto: Standaufbau, Fotograf: Sabine Klama


Der Samstag begann um 10 Uhr mit der Öffnung der Messe und die war erfreulicherweise auch schon gleich am Vormittag gut besucht. Wir hatten einen guten Zulauf und konnten wir viele nette Hundefreunde am Stand begrüßen.

 


Foto: Stand ist fertig, Fotograf: Peter Baumhauer


Wir waren erfreulicherweise sehr viele: Standpersonal und Hunde. Teilweise war von dem extra ausgelegten Teppichboden kaum noch etwa zu sehen, so dicht lagen die Hunde. So machten sich einige von uns immer mal mit ihren Tieren auf den Weg und flanierten durch die Hallen. Und wurden sicher nicht nur einmal daraufhin angesprochen, was das den für Hunde sind.

 


Foto: Rassepräsentation, Fotograf: Jürgen Schwabe


Unsere erste Präsentation auf der DogLive verlief einfach nur klasse. Wir waren die Ersten, die sowohl die Hunde frei im Ring laufen ließen, was eine tolle aufgelockerte Atmosphäre schaffte und viel Publikum an den Ring lockte, als auch die Ersten, die Kinder in den Ring baten. Nach anfänglichem Zögern strömten sie herein und hatten ihren Spaß mit unseren jungen Hunden, die ihre Sache großartig machten. Nicht nur die schon Messe-Erfahrenen Djill van den Nijenhaer und Flipper von der Kleinen Farm , sondern auch unsere Youngster Belle von den Bremer Stadtmusikanten, Inka vom Kirchspiel (Ivie), Nadim vom Elfenhain (Anubis), Higgens vom Rollbach (Scotty), Fräulein Souris Baby Vonny vom Silbermond (Arya) und Feiqing vom Silbermond (Flash) waren absolut souverän und machten ihre Sache toll. Taten sie doch das was Junghunde sowieso so gerne tun: spielen - miteinander oder mit Frauchen bzw. Herrchen. Und auch sich Kraulen und Kuscheln lassen stand hoch im Kurs. Man ist sich nicht sicher bei wem mehr: den Hunden oder den Kindern. Unser Konzept Kinder zu den Hunden wurde gar gleich von den irischen Wolfshunden aufgenommen, die in ihrer zweiten Präsentation an diesem Tag nun auch Kinder in den Ring holten. Und in dieser lockeren Atmosphäre konnten die anwesenden Zuschauer hautnah erleben wie unsere Hunde sind, entspannt – auch in dieser an und für sich ungewohnten und insofern stressigen Situation, ausgeglichen, kinderlieb und freundlich zu jedem.

 


Foto: Rassepräsentation, Fotograf: Jürgen Schwabe


An unserem Stand fielen unsere Hunde durch ihre große Anzahl und vor allem auch durch die ihnen eigenen Entspanntheit nicht nur dem vorbei kommenden Besuchern sondern auch gleich der Pressevertreterin der Westfälischen Nachrichten auf, sodass wir ausgiebig über unsere Hunde Auskunft geben durften.


Und natürlich blieben auch viel Besucher am Stand stehen, beobachteten meist zuerst die große Hundemeute, lasen dann oftmals die ausgestellten Infoflyer und ließen sich dann gerne noch auf ein Gespräch mit uns ein. Mitunter fragende Gesichter: Wie das sind alles die gleichen Hunde? Die Glatten, die Rauhen, die Großen und die Kleinen? Ja, das sind alles die Gleichen. Und im Laufe der Gespräche wurden viele weitere Fragen gestellt und von uns beantwortet. Gute Gespräche, interessante Gespräche, einfach Gespräche die Spaß machten. Und so freuten wir uns abends schon darauf wie es am Sonntag wohl weitergehen würde.

 


Foto: viel los am Stand, Fotograf: Jürgen Schwabe


Und es ging tatsächlich so toll weiter. Hatten wir schon am Samstag einen guten Zulauf am Stand, so steigerte sich dies am Sonntag noch deutlich. Vielleicht war ein Grund, dass wir es in die Sonntagsausgabe der Westfälischen Nachrichten geschafft haben. Unsere Hunde scheinen die Mitarbeiter der Zeitung beeindruckt zu haben:


"Züchter Frank Thiemann zeigt seine Irischen Wolfshunde („die laufen bis zu 60 Stundenkilometer schnell“). Die sanften Riesen, die im Mittelalter zur Jagd auf Wölfe gezüchtet wurden, gehen mit den Messebesuchern freundlich auf Tuchfühlung.


Das tut auch eine Truppe gutmütiger Chebos, einer neuen Züchtung aus Eurasier, Bobtail und Chow Chow. „Absolut wesensfreundliche Familienhunde“, sagt Sabine Klama vom Züchterverein Eru Canis Gemeinschaft."


So verging auch an diesem Tag die Zeit wie im Fluge. Und auch heute war unsere Präsentation im Ring ein voller Erfolg, die allen Beteiligten, den Hunden, den Kindern und den Besitzern viel Spaß gemacht hat. Ja und dann war es schon wieder Zeit für den Abbau des Standes, der dank vieler fleißiger Hände schnell vonstattenging. So schnell geht es und schon ist auch die 2. Hundeausstellung an der wir unsere CHEBO präsentieren durften Geschichte.

 


Foto: die Messemanschaft von Münster, Fotograf: Jürgen Schwabe


Etwas müde von den vielen intensiven Gesprächen und Eindrücken macht sich das Messeteam auf den Heimweg. Aber wir kommen wieder. Die nächste Messe ist schon ins Visier genommen. Wir werden auf den DogDays in Hannover am 21. und 22. Juli 2018 anwesend sein und freuen uns schon darauf auch hier vielen Hundefreunden unsere CHEBO zu zeigen.
Ihr seht: es geht voran!

 

 

Sabine Klama (sk)

 


Foto: Tischdeko, Fotograf: Jürgen Schwabe